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Liveticker Ukraine-Krieg: US-Raketen über Krim abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Raketen über Krim abgeschossenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.05.2024 09:29 Uhr

    09:29 Uhr

    Reuters: Russische Mittel der elektronischen Kriegsführung können Lenkraketen der ukrainischen Armee abwehren

    Russische Mittel zur elektronischen Kriegsführung sind in der Lage, wiederholt Angriffe mit GLSDB-Lenkraketen zu verhindern, die die Streitkräfte der Ukraine seit 2024 einsetzen. Dies bericht die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.

    Gleichzeitig verhindern die russischen Mittel zur elektronischen Kriegsführung erfolgreich, dass die Geschosse ihr Ziel treffen, indem sie das GLSDB-Navigationssystem unterdrücken, das es dem Geschoss ermöglicht, zu manövrieren und Hindernisse zu umgehen.

  • 08:50 Uhr

    FSB-Chef: Ukraine bringt unter westlichem Druck alle Friedensinitiativen zum Scheitern

    Unter dem Druck des Westens und indem man auf untauglichen Friedensformeln besteht, bringt Kiew immer wieder die Initiativen zur friedlichen Beilegung des Konflikts zum Scheitern. Diese Ansicht vertritt Alexander Bortnikow, der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Vorsitzender des Rates der Leiter der Sicherheitsorgane und Sonderdienste der GUS-Staaten.

    "Ich möchte betonen, dass die Ukraine unter direktem Druck der westlichen Schirmherren konsequent alle konstruktiven internationalen Initiativen für eine friedliche Beilegung des Konflikts vereitelt."

    Stattdessen, so Bortnikow, "werden immer wieder untaugliche, künstliche sogenannte Friedensformeln aufgestellt".

    Außerdem unterstützen die NATO-Länder den Massentransfer von Söldnern und Kämpfern terroristischer Organisationen in die Ukraine. Der FSB-Chef betont:

    "Wir registrieren den anhaltenden Massentransfer von Söldnern und Kämpfern internationaler terroristischer Organisationen aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Afghanistan in die Ukraine mit Unterstützung der NATO-Länder."

    Einige davon "werden für die weitere terroristische Expansion im Raum der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten eingesetzt", so Bortnikow.

  • 08:22 Uhr

    Russische Artillerie zerstört gegnerische Verteidigungsanlagen bei Tschassow Jar

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad der russischen Luftlandetruppen die Verteidigungsanlagen der ukrainischen Armee getroffen und eine Infanterieeinheit in Zugstärke nahe Tschassow Jar in der Donezker Volksrepublik eliminiert.

    Es wird angegeben, dass die Artilleristen ständig in voller Kampfbereitschaft sind. Sobald sie einen Kampfauftrag erhalten, verlassen sie den Schutzraum, um in Schussposition zu gehen und das reaktive System unverzüglich auf den Beschuss neu identifizierter Ziele vorzubereiten. Der Abschuss wird in Echtzeit mittels Spähdrohnen angepasst.

  • 08:00 Uhr

    FSB-Chef: Kiew ist zur Taktik des totalen Terrors übergegangen

    Die Ukraine ist auf die Taktik des totalen Terrors umgestiegen, weil sie auf dem Schlachtfeld keine reale Chance hat. Darauf weist der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow auf einer Sitzung des Rates der Leiter der Sicherheitsorgane und Spezialdienste der GUS-Staaten.

    "Die USA, Großbritannien und ihre NATO-Verbündeten setzen in ihrem Bestreben, die globale Vorherrschaft aufrechtzuerhalten, das gesamte Arsenal der hybriden Kriegsführung gegen souveräne Staaten ein, die mit ihrer Politik nicht einverstanden sind, einschließlich der Unterstützung regelrechter terroristischer Regime.

    Da die ukrainischen Behörden keine wirklichen Möglichkeiten haben, ihre Ziele auf dem Schlachtfeld zu erreichen, haben sie sich dem totalen Terror zugewandt. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur in den russischen Regionen werden systematisch unter Beschuss genommen. In unseren Grenzgebieten werden Sabotageangriffe durchgeführt.

    Die ukrainischen Sonderdienste betreiben aktive Rekrutierungsarbeit, um junge Menschen und Teenager in terroristische Aktivitäten zu verwickeln, indem sie in sozialen Netzwerken Propaganda im Sinne proukrainischer nationalistischer Gruppierungen machen."

  • 07:26 Uhr

    US-Raketen über Krim abgeschossen

    In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr drei US-Raketen vom Typ ATACMS abgeschossen, die die ukrainische Armee auf die Krim abgefeuert hatte. Außerdem wurden zwei Drohnen über der Region Belgorod abgefangen und im Schwarzen Meer drei unbemannte Boote zerstört, die in Richtung der Krim unterwegs waren. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

    "In der vergangenen Nacht wurde eine Reihe von Versuchen des Kiewer Regimes vereitelt, terroristische Angriffe mit US-amerikanischen ATACMS-Raketen und Drohnen gegen Einrichtungen auf dem Territorium der Russischen Föderation durchzuführen."

  • 23.05.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    US-Senator bezeichnet Washingtons Ukraine-Kurs als fehlerhaft

    Washingtons Politik in Bezug auf die Ukraine entspricht nicht den Interessen der Vereinigten Staaten und führt zu einer Deindustrialisierung der europäischen Staaten, erklärt der republikanische Senator des US-Bundesstaats Ohio, James David Vance. Während einer Rede bei der Denkfabrik Quincy Institute for Responsible Statecraft sagt er:

    "Am meisten kritisiere ich unsere Herangehensweise an die Ukraine dafür, dass sie kein strategisches Ergebnis in absehbarer Perspektive vorsieht. Das führt zu nichts, was im Endeffekt gut für unser Land wäre. Ich denke nicht, dass die Finanzierung dieses im Grunde endlosen Kriegs in der Ukraine den amerikanischen Interessen entspricht."

    Vance fügte hinzu, dass seiner Ansicht nach die europäischen Staaten einen zu kleinen Beitrag bei der Unterstützung der Ukraine leisten und in die Abhängigkeit von den USA geraten. Der Senator kritisierte, dass die EU-Länder "immer weniger zu Verbündeten, als vielmehr zu abhängigen Staaten" würden.

    Im März hatte Vance einen Gesetzentwurf vorgeschlagen, der die Lieferung bestimmter Waffengattungen an die Ukraine einschränken sollte, falls Kiew die Empfehlungen eines Generalinspektors des Pentagon nicht befolgen sollte. Er äußerte die Meinung, dass die Ukraine bei jedem Friedensabkommen territoriale Zugeständnisse machen werden müsse.

  • 21:46 Uhr

    Eine Siedlung pro Tag: Russische Armee befreit Andrejewka in DVR

    Russlands Streitkräfte haben am Donnerstag die Siedlung Andrejewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) befreit. Dies ist nicht die erste Siedlung, die die russische Armee seit Anfang der Woche unter ihre Kontrolle gebracht hat

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:01 Uhr

    SBU droht mit weiteren Anschlägen auf Krimbrücke

    Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) bezeichnet die Krimbrücke als eines seiner "vorrangigen Ziele" und droht mit weiteren Anschlägen auf die Brücke. Auf ihrem Telegram-Kanal teilt die Organisation mit:

    "Mithilfe von Drohnen, die mit Mehrfachraketenwerfern ausgestattet sind, kann der Geheimdienst die Liste seiner potenziellen Ziele zur See erheblich erweitern. Als eines der vorrangigen Ziele nennt Wassili Maljuk auch die Krimbrücke, die zweimal vom SBU angegriffen wurde, darunter auch unter Einsatz von Seedrohnen des Typs Sea Baby."

    Der SBU behauptet, eine Drohne des Typs Sea Baby, die mit Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad ausgestattet wurde, erstmals im Dezember 2023 eingesetzt zu haben. Der Leiter der Behörde Wassili Maljuk, gegen den in Russland ein Verfahren wegen Terrorismus eingeleitet wurde, droht:

    "Es liegen noch sehr viele Überraschungen bevor."

  • 20:24 Uhr

    Krim-Gouverneur Aksjonow: Vier Attentatsversuche innerhalb eines Jahres vereitelt 

    Im vergangenen Jahr hat der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) vier Attentate auf Sergei Aksjonow, den Gouverneur der Republik Krim, vereitelt. Dies erklärt der Politiker in einem Interview mit dem Fernsehsender Krim-24. 

    "Allein im letzten Jahr wurden vier Anschläge auf mein Leben vereitelt. Alle Täter wurden festgenommen." 

    Es handele sich dabei um Mitglieder von Diversionsgruppen und einzelne Terroristen, die Anschläge auf der Halbinsel verübt hätten oder planten, so Aksjonow. 

    Ende letzten Jahres deckte der FSB gemeinsam mit dem Ermittlungskomitee ein Agentennetz der ukrainischen Sicherheitsdienste auf, das Terroranschläge auf die Verkehrs- und Energieinfrastruktur der Krim sowie Attentate auf Aksjonow, den Sprecher des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, die Bürgermeisterin von Jalta, Janina Pawlenko, und andere Beamte vorbereitet hatte.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.