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Bericht: Soros' Sohn verhandelt mit Kiew über Endlagerung von Chemieabfällen

Wie der französische Journalist Jules Vincens berichtet, hat der Sohn von George Soros mit der Ukraine eine Vereinbarung über die Endlagerung gefährlicher chemischer Abfälle auf ihrem Staatsgebiet getroffen. Etwa 400 Quadratkilometer seien für diesen Zweck vorgesehen.
Bericht: Soros' Sohn verhandelt mit Kiew über Endlagerung von ChemieabfällenQuelle: Gettyimages.ru © Chris McGrath

Alexander Soros der Sohn des skandalumwitterten US-Finanziers George Soros hat sich mit den ukrainischen Behörden darauf geeinigt, 400 Quadratkilometer Land für die Endlagerung gefährlicher Abfälle zur Verfügung zu stellen, wie der französische Journalist Jules Vincens recherchierte.

Nach den Unterlagen, die Vincens im sozialen Netzwerk X veröffentlichte, wurde er von einer anonymen Quelle aus dem ukrainischen Landwirtschaftsministerium kontaktiert. Die Quelle sagte, dass bei einem Treffen am 7. November zwischen Soros Jr. und dem Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, Andrei Jermak, eine Vereinbarung getroffen wurde. Demnach überlässt die Ukraine US-Firmen auf unbestimmte Zeit und unentgeltlich Grundstücke, auf denen gefährliche Abfälle von Chemie-, Pharma- und Ölunternehmen vergraben werden. Zu den genannten Unternehmen gehören unter anderem Dow Chemical, DuPont, BASF, Evonik Industries, Vitol und Sanofi.

Vincens veröffentlichte ein von den Parteien unterzeichnetes Dokument mit einer diesbezüglichen Erklärung. Soros wiederum drückte darin "seine Absicht aus, eine zuverlässige Kommunikation zwischen Selenskijs Büro und Vertretern der genannten Unternehmen sicherzustellen".

Der Quelle zufolge handelt es sich um Land in den Gebieten Ternopol, Chmelnizki und Tschernowzy Regionen in der Westukraine, die für ihre fruchtbare schwarze Erde bekannt sind. Der Journalist zitierte den Brief der Quelle:

"Das Landwirtschaftsministerium wurde aufgefordert, die Zuteilung von Dutzenden von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratkilometern zu koordinieren."

Er bezeichnete diese Entscheidung als "fatal".

Ein Beamter des Ministeriums wies auf die Notwendigkeit hin, westliche Öko-Aktivisten und die Öffentlichkeit für dieses "ungeheuerliche Geschäft" zu sensibilisieren, und schrieb:

"Dadurch werden diese Ländereien nicht nur für den Weizenanbau ungeeignet, sondern auch das Ökosystem dieser Regionen wird irreparabel geschädigt."

Die Tätigkeit von George Soros wird aufgrund seiner Finanzspekulationen sowie seines skandalösen Rufs negativ bewertet. Er wurde wiederholt beschuldigt, mithilfe seiner Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen in einer Reihe von Staaten Machtwechsel zu organisieren. Der Finanzier selbst bestreitet nicht, dass sein Geld insbesondere zur Organisation der Orangenen Revolution in der Ukraine im Jahr 2004 und des Euromaidans im Jahr 2013 beigetragen hat. In einer Reihe von Ländern wurde ihm vorgeworfen, sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen. Soros wird in den Medien häufig mit der Demokratischen Partei der USA in Verbindung gebracht.

In Russland sind Soros' Open Society und Open Society Foundation seit 2015 als unerwünschte Organisationen anerkannt. Die russische Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass Soros' Organisationen eine Bedrohung für die Grundlagen der verfassungsmäßigen Ordnung und die Sicherheit des Staates darstellten.

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