
Straße von Hormus: CENTCOM meldet Räumung aller iranischen Minen

Das US-Militär habe die internationalen Schifffahrtsrouten in der Straße von Hormus vollständig von iranischen Seeminen geräumt. Dies erklärte der Chef des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Admiral Brad Cooper. Ein Video mit seiner Erklärung veröffentlichte das Kommando auf X.
Update from CENTCOM Commander: pic.twitter.com/osPbltjJ1C
— U.S. Central Command (@CENTCOM) August 28, 2026
In dem Video heißt es, die Minen seien vor mehreren Monaten von der iranischen Revolutionsgarde verlegt worden. An der Minenräumoperation seien Cooper zufolge Taucher der US-Marine, Navy SEALs sowie Luftstreitkräfte beteiligt gewesen. Der Admiral sagte:
"Die Bedingungen waren, gelinde gesagt, schwierig und gefährlich, aber wir haben die Aufgabe erfüllt. Entscheidend ist: Die internationalen Schifffahrtsrouten sind heute offen, und die positive Dynamik nimmt zu."
In den vergangenen Monaten hätten US-Streitkräfte fast 1.500 Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Meerenge ermöglicht, die rund 750 Millionen Barrel Öl transportiert hätten. Seit der Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Iran Mitte Juli habe CENTCOM 75 Schiffe umgeleitet, die versucht hätten, sie zu durchbrechen, sowie drei weitere Schiffe außer Gefecht gesetzt, so Cooper.
Dem Admiral zufolge sei seit der Wiederaufnahme der Blockade kein Schiff mehr ohne Erlaubnis der USA in iranische Häfen ein- oder aus ihnen ausgelaufen, abgesehen von humanitären Fällen.

US-Präsident Trump hatte bereits am 25. August erklärt, die US-Marine habe alle Minen in internationalen Gewässern der Straße von Hormus zerstört oder entschärft. Washington warnte Iran zudem, Schiffe, die neue Minen verlegten, würden zerstört.
Zuvor hatte Iran 46 Schiffen wegen Verstößen gegen die von Teheran festgelegten Transitregeln mit Strafen, Festsetzung und Beschlagnahmung gedroht. Die USA hatten zu diesem Zeitpunkt im südlichen Teil der Straße einen eigenen, von US-Streitkräften geschützten Korridor für Tanker eingerichtet.
Später geriet in der Straße von Hormus ein Tanker in Brand, nachdem er von einem unbekannten Geschoss getroffen worden war. Die Besatzung blieb unverletzt, dennoch riet die britische Behörde zur Sicherung der Schifffahrt (UKMTO) Schiffen zur Vorsicht.
Mehr zum Thema – Straße von Hormus: Schiffsverkehr nimmt wieder leicht zu
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.