Russland

Drei Militärübungen der OVKS in Russland begonnen

In Russland haben Manöver mit Militärangehörigen der OVKS-Staaten Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan begonnen. Hauptziel ist die Übung von Maßnahmen bei einer gemeinsamen Operation zur Eindämmung eines hypothetischen Grenzkonflikts.
Drei Militärübungen der OVKS in Russland begonnen© Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Russlands Verteidigungsministerium gab bekannt, dass in dem Land gleich drei Manöver mit Militärangehörigen aus anderen Staaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, OVKS, begonnen haben: Soldaten aus Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan sind eingetroffen.

Die Eröffnungszeremonie der Stabsübung Wsaímodéistwije (Interaktion) zusammen mit den kollektiven schnellen Eingreiftruppen der OVKS sowie der Spezialübungen Póisk (Suche) und Échelon (Staffel) fand auf dem Truppenübungsplatz Tschebarkul im Gebiet Tscheljabinsk statt.

Das Ministerium erklärte, der Ausbau des Kampfpotenzials der OVKS sei auf die zunehmend komplexe militärpolitische Lage weltweit, die Verschlechterung der internationalen Beziehungen und die Annäherung instabiler Zonen an die Grenzen der Mitgliedstaaten der Organisation zurückzuführen.

Der Generalstab der OVKS hatte bereits zuvor erläutert, Hauptziel der Manöver sei die Übung von Aktionen bei einer gemeinsamen Operation zum Eindämmen eines hypothetischen Grenzkonflikts. Insbesondere dienen die Manöver der Verbesserung der Koordination zwischen Führungs- und Kontrollorganen einerseits und den Truppen andererseits sowie der Überprüfung ihrer Einsatzbereitschaft. Wie der russische Generaloberst Andrei Serdjukow betonte, seien alle diese Veranstaltungen von langer Hand geplant und nicht gegen Drittstaaten gerichtet. Insgesamt nehmen rund 2.000 Militärangehörige teil.

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